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LAUNDROMAT CHICKS: SOWOHL MELANCHOLISCH ALS AUCH ENERGETISCH


Foto & Text: Constantin Jacobs


Laundromat Chicks ist eine vierköpfige Indie Band, bestehend aus Tobias Hammermüller, welcher seine Songs in Eigenregie schreibt und recordet, Theresa Strohmer, Felix Schnabl, den man aus seinem Garagen Punkprojekt "Salamirecorder" kennen könnte und Lena Pöttinger. Nach dem ersten Album folgt nun nach gut einem Jahr das Zweite! "Trouble" wird es heißen und am 17. Juni 2022 erscheinen. Wir durften vorweg in das Album reinhören und Tobias Hammermüller exklusiv ein paar Fragen dazu stellen.


Nailhead Magazine: Hallo Tobias! Danke dass du dir Zeit nimmst ein paar Fragen zu beantworten! Dein neues Album „Trouble“ kommt am 17. Juni 2022 raus. Wie fühlst du dich vor dem Release?


Tobias: Bin natürlich ganz gespannt wie die Leute reagieren, vor allem wie sie die Songs als einheitliches Album empfinden.


Nailhead Magazine: Das Artwork und die Idee dafür sind sehr stark. Von wem stammt das Album Cover?


Tobias: Das hat Sophia Mara Egger-Karlegger gemacht. Sie hat die Skizze dafür gemalt, als wir letzten Sommer gemeinsam an einer Kino Kassa gearbeitet und uns fadisiert haben.


Nailhead Magazine: Bei deinem ersten Album „Often in the World“ hast du alle Songs, sprich Instrumentals, Lyrics und Vocals selber geschrieben und aufgenommen. Abgemischt und gemastert hast du auch selbst. Ist das beim neuen Album auch der Fall oder hast du dir Hilfe geholt?


Tobias: Diesmal hat Wolfang Lehmann die fertigen Aufnahmen abgemischt. Ich glaube das war sinnvoll, denn er hat die Songs aus einer ganz anderen Perspektive betrachtet. Gemastert wurde das Album von Dino Spiluttini.


Nailhead Magazine: Bei „Often in the World“ sind es 9 Songs, bei „Trouble“ „nur“ 7 Songs, wieso hast du dich dazu entschieden das neue Album etwas kürzer zu halten?


Tobias: Ich höre immer einfach dann auf, wenn es sich für mich richtig anfühlt. Das, was ich mit dem Album kreieren wollte, war diesmal schon nach sieben Songs da.


Nailhead Magazine: Was mir beim Hören des Albums auch aufgefallen ist, war, dass es auf der einen Seite sehr energetische Tracks wie “You´re On The Line” & „Now It´s Winter“ gibt und auf der anderen melancholische Songs wie “Incomprehensible World”. Hattest du denn diese Bandbreite der Songs und des Albums schon zu Beginn des Schreibens im Kopf?


Tobias: Ja total. Für mich sind die beiden Richtungen auch gar nicht getrennt, ich finde alle Lieder haben sowohl melancholisches als auch energetisches, das wollte ich mit dem Album erreichen.

Nailhead Magazine: Am 23. Juni ist die Release Party des Albums im Rhiz in Wien wo du/ihr die neuen Tracks auch live spielt. Wird das anders als zuvor?


Tobias: Bei den letzten paar Konzerten haben wir die meisten neuen Lieder auch schon Live gespielt. Für die Zuhörer*innen ist es aber jetzt vielleicht was anderes, da sie die Songs schon von den Aufnahmen kennen können. Außerdem werde ich in meinem DJ Set die größten Einflüsse auf das Album präsentieren.


Nailhead Magazine: Gibt es bereits neben dem Gig am 23.06. geplante Liveauftritte rund um das Album? Eine Tour vielleicht?


Tobias: Wir werden im Juli noch ein paar Konzerte für das Album spielen, in Ebensee und zwei mal in Deutschland. Außerdem spielen wir am 10. Juli eine Fractal Night mit Crack Cloud und Nature Swim.


Nailhead Magazine: Als Single-Auswahl hast du vorab „You´re On The Line“ und „It must be the stars“ veröffentlicht. Wieso fiel die Wahl gerade auf diese zwei Nummern?


Tobias: „It Must Be The Stars“ hat gut widergespiegelt, in welche Richtung sich meine Musik momentan bewegt. Und „You’re On The Line“ war für mich von Anfang an der „Hit“ vom Album.



Nailhead Magazine: Zu „You´re On The Line“ habt ihr ein Video gedreht. Auch das Video zu „Catch it“ ist sehr stimmig und passt zu dir, euch & der Musik. Wie entsteht bei euch so ein Video bzw. die Idee dazu & wer vollendet es?


Tobias: Bei „Catch It“ hatten wir damals ein richtiges Konzept im Hinterkopf, es sollte eine Homage an die Ausreißer Filme von Wim Wenders, Jim Jarmusch und co. sein. Bei dem neuen Video sollte einfach die Persönlichkeit von uns als Band klar rüberkommen.

Nailhead Magazine: Du hast einen sehr interessanten lyrischen Stil. Was sind deine kreativen Inspirationsquellen beim Schreiben? Kannst du uns da was Bestimmtes nennen?


Tobias: Mir ist wichtiger, dass meine Texte ein Gefühl oder eine Reaktion auslösen, als dass sie Sinn ergeben. Ich schreibe meistens in Montagen und vermische verschiedene Inhalte, die nichts miteinander zu tun haben.


Nailhead Magazine: Wenn ich dich zwingen würde, mir einen Lieblingstrack von deinem neuen Album zu nennen, könntest du dich für einen entscheiden?


Tobias: Ja, doch. Wahrscheinlich „Phone Rings“, ich mag die Stimmung, die im Text durchkommt, und der Song kommt mir im Nachhinein sehr ehrlich vor.


Nailhead Magazine: „Trouble“ erscheint ja auf Siluh Records. Wie bist zu Siluh Records gekommen? Wie läuft die Zusammenarbeit bei so einem Label?


Tobias: Siluh Records war das erste Label, dem ich die Demos vom Album geschickt habe, weil ich großer Fan von einigen Künstler*innen auf Siluh bin. Die Zusammenarbeit mit Bernhard Kern vom Label ist sehr entspannt und angenehm, wir treffen alle Entscheidungen gemeinsam.


Nailhead Magazine: Wo wird man dein Album streamen können und wird es auch Tonträger zu kaufen geben?


Tobias: Überall, wo man Online Musik hört. Außerdem haben wir Kassetten und CDs gemacht, die kann man auf der Siluh-Website kaufen. Meine Empfehlung ist die Kassette, der warme aber flache Sound stärkt die Stimmung der Lieder.


Nailhead Magazine: Zum Abschluss die obligatorische Frage nach der Zukunft. Ich weiß du stehst erst kurz vor dem Release deines neuen Albums aber vielleicht gibt es ja jetzt schon neue, weitere musikalische Pläne?


Tobias: Als Plan würde ich noch nichts bezeichnen, aber ich experimentiere immer mit Ideen herum. Spätestens wenn es wieder kalt wird werde ich wieder an neuen Songs arbeiten.


Nailhead Magazine: Danke Tobias, dass du dir für unsere Fragen Zeit genommen hast, ich wünsche dir für dein weiteres Schaffen alles Gute.



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